Projekte

Damit Ihr freiwilliger Einsatz zu Ihnen passt, bieten wir Ihnen eine kostenlose und unverbindliche Engagementberatung an.

Ihre persönlichen Interessen und Wünsche entscheiden über Ihren Einsatz. In einem Beratungsgespräch finden wir heraus, wo Ihre Interessen liegen und welche Tätigkeiten zu Ihnen passen.

Um einen Termin für eine Engagementberatung zu vereinbaren, können Sie uns per Telefon oder E-Mail gerne kontaktieren.

Ehrenamtliche Wohnberater


„Wir wollen die Wohnungen und Häuser von alten Menschen wieder zu funktionalen und behaglichen Lebensräumen machen, in denen sich auch Seniorinnen und Senioren sicher und wohl fühlen können“, erklärt Landrat Thorsten Freudenberger.
Dem entsprechend startete die Freiwilligenagentur Hand in Hand im April 2016 das Projekt Wohnberatung – Beratung für alters- und behindertengerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden.

Warum Wohnberatung?


Durch die demographische Entwicklung ist die Wohnberatung ein wichtiger Baustein in der ambulanten Versorgung der Alten- und Behindertenhilfe geworden.
Im Alter zeigt sich oft, dass die eigene Wohnung oder das selbst gebaute Haus zahlreiche Hindernisse und Gefahren birgt, die bisher keine Relevanz hatten. Dennoch möchte ein Großteil der Menschen auch im Alter oder bei Behinderung, in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben.
Die Ehrenamtliche Wohnberatung zeigt auf, wie Ihre Wohnung so gestaltet werden kann, dass sie in verschiedenen Lebenssituationen und bis ins hohe Alter gut nutzbar ist. Häufig sind vorhandene Möglichkeiten nicht ausreichend bekannt. Wohnberatung hilft Ihnen, geeignete Lösungen für Ihre Wohnung zu finden, um sie sicher und Ihren Bedürfnissen entsprechend anzupassen. Oft reichen schon kleine Veränderungen, wie das Beseitigen von Stolperfallen, z.B. Teppiche oder herumliegende Kabel, eine bessere Beleuchtung, die Befestigung von Haltegriffen in Bad und WC, um das Leben komfortabler, aber vor allem sicherer zu gestalten.

Wie erfolgt die Wohnberatung?

  • Persönliche Beratung und Problemanalyse vor Ort in der betreffenden Wohnung oder dem betreffenden Haus
  • Entwicklung von passenden Lösungsvorschlägen in den folgenden Bereichen: Wohnungsausstattung, Möblierung, Technische Hilfsmittel, Barrierefreiheit, Erleichterung der Alltagsarbeit, Umbaumaßnahmen
  • Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen bei den zuständigen Kostenträgern
  • Weitervermittlung an andere Fachstellen.
Durch die ausgebildeten ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater erhalten Sie eine fundierte, individuelle, kostenlose und unverbindliche Beratung. Damit wird Ihnen ein sicheres, bequemes, barrierefreies, altersgerechtes Wohnen in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus möglichst lange ermöglicht.

Ansprechpartner:
Manuel Fink
Telefon:           0731 7040-22101
E-Mail:             manuel.fink@lra.neu-ulm.de

Hier finden Sie den Flyer zur Wohnberatung.
  • Das Projekt seniorTrainerIn ist für Bürgerinnen und Bürger mit Lebenserfahrung entwickelt worden, die sich bürgerschaftlich engagieren möchten. Es wird in Kooperation mit der Seniorenakademie Bayern e. V. durchgeführt. Die Kursteilnahme mit Übernachtung ist kostenlos.
  • Aufgabe von SeniorTrainern ist es, in ihrer Heimatregion neue ehrenamtliche Projekte anzuregen, zu entwickeln und zu unterstützen sowie Initiativen zu beraten und zu vernetzen. Im Idealfall entdecken Sie, wo es noch Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung in Ihrer Nachbarschaft gibt.
  • Im Mittelpunkt der zwei Schulungsblöcke steht die Vermittlung praxisbezogener Kompetenzen. Mit vielfältigen, praxisnahen Lehrmethoden wird z. B. Gesprächsführung und Öffentlichkeitsarbeit trainiert.
  • Ziel des Projektes ist es, Jugendliche für freiwilliges Engagement zu begeistern und das Engagement von Jugendlichen zu fördern und zu stärken.
  • Das Projekt richtet sich primär an Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen. Die Aufgabe besteht darin, dass die jugendlichen Lesepaten jüngeren Kindern in der Grundschule und im Kindergarten wöchentlich bzw. zweiwöchentlich im Zeitrahmen einer Schulstunde vorlesen. Hierbei werden sie von Lehrkräften bzw. den Erzieherinnen unterstützt.
  • Die Jugendlichen Lesepaten geben auf ihre eigene Weise ihre Freude am Lesen und Vorlesen an Kindergartenkinder oder Grundschüler weiter und zeigen ihnen den Zugang zu der Welt der Bücher und der Phantasie.
  • Neben viel Freude an der Tätigkeit selbst, nehmen die Jugendlichen nachweislich eine Steigerung ihrer sozialen Kompetenz, ihres Verantwortungsbewusstseins und ihrer Selbstsicherheit aus dem Engagement mit. Außerdem erlernen sie beruflich relevante Qualifikationen wie Team-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit
  • Das Projekt dauert jeweils ein Schuljahr. Als Anerkennung für ihr Engagement erhalten die Schülerinnen und Schüler unter anderem eine Urkunde und eine Ehrenamtsbescheinigung.
Seit einigen Jahren gibt es in verschiedenen Grundschulen und Kindergärten im Landkreis Neu-Ulm Lesepaten-Projekte. Ehrenamtliche lesen dabei einer Gruppe von Kindern regelmäßig aus den eigenen Lieblingsbüchern oder auch aus gestellter Literatur vor. Ab dem Schuljahr 2014/2015 hat sich nun eine Kooperation der bisherigen Hauptakteure auf dem Gebiet der Leseförderung von Kindern neu gebildet: unter dem Titel "Neu-Ulmer Lesespaß - Lesepaten für die Region" kooperieren nun die Freiwilligenagentur "Hand in Hand" des Landkreises Neu-Ulm, das Familienzentrum Neu-Ulm und die Stadtbücherei Neu-Ulm.
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