Nach einer Neuaufstellung und Sanierung des Bienenmuseums von 2012 bis 2016 führen heute drei parallele Themenpfade durch die kurzweilige Ausstellung:
- Das Leben der Honigbiene
- Die Biologie der Honigbiene
- Der Mensch und die Biene / Die Biene in der Kulturgeschichte
- besonderer Schwerpunkt: Dr. Karl August Forster und das Bienengift
- besonderer Schwerpunkt: Dr. Karl August Forster und das Bienengift
Ein großes Highlight ist der lebende Bienenstock im gläsernen Schaukasten.
Einblicke in die Dauerausstellung
Eine Königin mit Hofstaat im Schloss – das gibt es im Bayerischen Bienenmuseum
Eine Königin, hunderte Drohnen und tausende Arbeiterinnen – ein fleißiges Honigbienenvolk tummelt sich in einem gläsernen Schaukasten in den Ausstellungsräumen. Das rege Treiben auf den Waben kann ohne Gefahr vor einem Bienenstich studiert und beobachtet werden.
Bitte beachten Sie, dass die lebenden Bienen nur von ca. Ostern bis Oktober zu sehen sind. Die Winterruhe verbringen die Museumsbienen bei ihrem Imker.
Eine neue Sonderausstellung wird vorbereitet.
Über das Museum
Die Anfänge des Museums gehen auf den Mediziner und Chemiker Dr. Karl August Forster aus Illertissen zurück. Der Eigentümer und Betriebsleiter der Firma Heinrich Mack Nachfahren GmbH & Co. KG. entwickelte 1930 das Arzneimittel Forapin. Die international verkaufte Salbe enthielt Bienengift, das gegen rheumatische Erkrankungen half. Für die Giftgewinnung baute Dr. Forster in Illertissen-Au die größte Bienenfarm in ganz Deutschland auf.

Von der Honigbiene fasziniert, sammelte Dr. Forster einzigartige Grafiken aus dem 15. bis 20. Jahrhundert und Gegenstände rund um die Bienenhaltung und die Imme. Auch forschte er zum Bienengift. Die außergewöhnliche Sammlung überließ der Mediziner 1983 dem Landkreis Neu-Ulm, der im Vöhlinschloss in Illertissen das Bienenmuseum einrichtete.
Von 2012 bis 2016 wurden die Schlossräume saniert und die Dauerausstellung neu konzipiert. Seit der Wiedereröffnung trägt das Bienenmuseum den Namen Bayerisches Bienenmuseum Illertissen - Sammlung Forster.
Von der Honigbiene fasziniert, sammelte Dr. Forster einzigartige Grafiken aus dem 15. bis 20. Jahrhundert und Gegenstände rund um die Bienenhaltung und die Imme. Auch forschte er zum Bienengift. Die außergewöhnliche Sammlung überließ der Mediziner 1983 dem Landkreis Neu-Ulm, der im Vöhlinschloss in Illertissen das Bienenmuseum einrichtete.
Von 2012 bis 2016 wurden die Schlossräume saniert und die Dauerausstellung neu konzipiert. Seit der Wiedereröffnung trägt das Bienenmuseum den Namen Bayerisches Bienenmuseum Illertissen - Sammlung Forster.
Das Bayerische Bienenmuseum sammelt, bewahrt und präsentiert originale Objekte aus dem natur- und kulturwissenschaftlichen Bereich:
- Honigbiene als Nutztier
- Imkerei und Honigbienenhaltung
- Wachsgewinnung
- Honiggewinnung
- Bienengift
- Pollen & Propolis
- Kulturgeschichte der Honigbiene
- Sammlungsschwerpunkt: die Honigbiene in grafischen Darstellungen (15. - 21. Jahrhundert)
- Honigbienenprodukte und ihre Anwendung
- Honig und Honigherstellung
- Wachs, Wachsherstellung und Wachs in der Kunst
- Honigbienengift und seine Anwendungen
- Propolis
- Pollen
- Leben & Biologie der Honigbiene
- Honigbiene in der Kunst (15. Jahrhundert bis heute)
- Honigbiene in der (Fach-)Literatur (historische Bibliothek)
- Museums- und Gründungsgeschichte:
- Firma Heinrich Mack Nachfahren GmbH & Co. KG
- Dr. Karl August Forster
Das Bayerische Bienenmuseum wird hauptamtlich nach den ethischen Richtlinien für Museen von ICOM (International Council of Museums) geführt. Gemäß unseres Sammlungskonzepts sammeln wir ausgewählte zwei- und dreidimensionale originale Objekte, erforschen diese anhand ausgewählter Themen, präsentieren die Ergebnisse in Ausstellungen sowie in Publikationen und vermitteln sie durch anschauliche Begleitprogramme.
Mit unseren Partnern vor Ort - der Stadt Illertissen, dem Museum Illertissen und der ILE Iller, Roth, Biber (Integrierte Ländliche Entwicklung) - arbeiten wir vertrauensvoll zusammen.
Mit unseren Partnern vor Ort - der Stadt Illertissen, dem Museum Illertissen und der ILE Iller, Roth, Biber (Integrierte Ländliche Entwicklung) - arbeiten wir vertrauensvoll zusammen.
Die Biene, Sammlung Karl August Forster, 1979
Ein historisches Museumsgebäude: das Vöhlinschloss
Das Vöhlinschloss thront majestätisch auf dem Schlossberg über der Stadt Illertissen. Schon im 13. Jahrhundert wurde auf dem Geländesporn eine Burganlage errichtet. 1520 erwarb die reiche Patrizierfamilie Vöhlin aus Memmingen die Burg und baute die Wehranlage in ein Schloss um. Den Familiennamen trägt das Schloss bis heute.
1756 stand das Vöhlinschloss zum Verkauf - die ehemals reichen Kaufherren hatten ihr Vermögen verloren. Der bayerische Kurfürst Maximilian III. Joseph übernahm die Herrschaft in Illertissen und nach dem 1. Weltkrieg ging der Besitz an den Freistaat Bayern über.
Heute befinden sich im Schloss Tagungs-und Unterrichtsräume der Hochschule Neu-Ulm sowie Außenstellen der Bewährungshilfe und der Gerichtsvollzieher des Amtsgerichts Memmingen.
Das sogenannte Vordere Schloss beherbergt das Bayerische Bienenmuseum und das Museum Illertissen.
Beim Ausstellungsbesuch können die Renaissance-Stuckkassettendecken von 1595 und die Schlosskapelle mit Deckenmalereien des Weißenhorner Malers und Freskanten Franz Martin Kuen (1719 - 1771) von 1751 bewundert werden.
1756 stand das Vöhlinschloss zum Verkauf - die ehemals reichen Kaufherren hatten ihr Vermögen verloren. Der bayerische Kurfürst Maximilian III. Joseph übernahm die Herrschaft in Illertissen und nach dem 1. Weltkrieg ging der Besitz an den Freistaat Bayern über.
Heute befinden sich im Schloss Tagungs-und Unterrichtsräume der Hochschule Neu-Ulm sowie Außenstellen der Bewährungshilfe und der Gerichtsvollzieher des Amtsgerichts Memmingen.
Das sogenannte Vordere Schloss beherbergt das Bayerische Bienenmuseum und das Museum Illertissen.
Beim Ausstellungsbesuch können die Renaissance-Stuckkassettendecken von 1595 und die Schlosskapelle mit Deckenmalereien des Weißenhorner Malers und Freskanten Franz Martin Kuen (1719 - 1771) von 1751 bewundert werden.
Förderer & Auszeichnungen
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- European Design Award in Bronze: Auszeichnung für das Ausstellungsdesign
- Max-Frey-Museumspreis 2018