Warten hat für Schülersprecherinnen und Schülersprecher ein Ende


Endlich wieder Schülersprecherversammlung! Coronabedingt hatten sich die Jugendlichen aus allen weiterführenden Schulen im Landkreis Neu-Ulm zwei Jahre nicht mehr mit Landrat Thorsten Freudenberger und Sonja Seger-Scheib von der Bildungsregion treffen können. Umso größer war die Freude bei allen Beteiligten, dass es nun wieder möglich war, sich auszutauschen.

23 Schülersprecherinnen und Schülersprecher folgten der Einladung von Landrat Freudenberger ins Landratsamt. Auf der Agenda stand aus aktuellem Anlass das Thema „Ukraine – Flüchtlinge bei uns im Landkreis“. Alexander Groß, der Teamleiter Asyl im Landratsamt, und Martyna Makarowska, Migrationsberaterin und Lehrerin in einer Deutschklasse für Schülerinnen und Schüler ohne Deutschkenntnisse, sowie Bildungsreferentin Sonja Seger-Scheib berichteten aus der Praxis. Es entwickelte sich dabei ein offenes Gespräch über die Unterbringung der ukrainischen Familien, ihnen zustehende Sozialleistungen und die Beschulung der Mädchen und Jungen aus dem angegriffenen Land.

Im Praxisteil spürten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Schwierigkeiten nach, die sich ergeben, wenn man eine Schule in einem Land besucht, dessen Sprache man nicht kennt. Im Stuhlkreis wurden auch die Rollen getauscht, als die Anwesenden versuchten, gemeinsam Ukrainisch zu lernen. So bekamen die einheimischen Jugendlichen ein Gespür dafür, wie es den Gleichaltrigen aus der Ukraine und anderen Neuankömmlingen derzeit in der Schule geht.

Zum Schluss durften die Schülersprecherinnen und Schülersprecher das Thema für ihre nächste Versammlung im Herbst 2022 wählen. Es lautet: Umwelt und Nachhaltigkeit.

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Sie nahmen an der ersten Schülersprecherversammlung des Landkreises Neu-Ulm seit zwei Jahren teil.
Foto: Kerstin Lutz / Landratsamt Neu-Ulm

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