Mitgestalter der Medienrevolution


Roland Denninger war eine Institution im Schulwesen des Landkreises Neu-Ulm. Er war nicht nur Schulleiter und Personalratsvorsitzender der Grund- und Mittelschullehrerinnen und
-lehrer. Er war vor allem auch Leiter des Kreismedienzentrums in Neu-Ulm. 31 Jahre lang – vom 1. März 1991 bis zum 31. Juli 2022 –  leitete der inzwischen pensionierte Rektor die frühere Kreisbildstelle Neu-Ulm, die heute den Namen „Kreismedienzentrum“ trägt. „Dieses langjährige Wirken in der genannten Dreifachfunktion ist unvergleichlich“, sagte stellvertretender Landrat Franz-Clemens Brechtel bei Denningers Verabschiedung vor dem Kreistagsausschuss für Bildung, Kultur und Sport. Zum 1. August 2022 wird Christian Jeske sein Nachfolger als Leiter des Medienzentrums Neu-Ulm.

Roland Denninger war nicht nur Zeitzeuge, sondern Mitgestalter der Medienrevolution. Er vollzog den Wandel von der analogen Kreisbildstelle mit 16-mm-Filmen und Dias über VHS-Kassetten und DVDs bis hin zu einem digitalen Kreismedienzentrum mit einem großen Streaming-Angebot durch die Plattform mebis sowie Onlineangeboten mit interaktiven Arbeitsheften.

Über die Jahre arbeitete Roland Denninger vertrauensvoll mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Kreismedienzentrum sowie den Schulen, dem Schulamt und allen Partnerinnen und Partnern zusammen. „Dabei bewiesen Sie stets Sinn für das Innovative und gleichzeitig Machbare“, würdigte stellvertretender Landrat Brechtel.

Zu Denningers Highlight in 31 Dienstjahren zählte die Organisation und Ausrichtung der Fachtagung der Leiterinnen und Leiter kommunaler Medienzentren in Bayern vom 27. bis zum 29. März 2017 in Neu-Ulm.

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Einen Geschenkkorb vom Landkreis Neu-Ulm bekam Roland Denninger bei seiner offiziellen Verabschiedung als Leiter des Kreismedienzentrums Neu-Ulm.
Foto: Jürgen Bigelmayr / Landratsamt Neu-Ulm

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