„Ehrenamtlichen Integrationshelferinnen und -helfern gebührt größter Respekt“


„Ehrenamtliche im Bereich Asyl und Integration leisten einen sehr wertvollen Beitrag für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt“,  stellt Margarete Fischer, die Integrationslotsin für den Landkreis Neu-Ulm, heraus. Ihr zufolge kümmern sich viele Helferinnen und Helfer - neben Asylbewerbern aus Ländern wie zum Beispiel Syrien, Iran, Irak, Afghanistan oder der Türkei - auch um die wachsende Anzahl Geflüchteter aus der Ukraine. Als Anerkennung ihres Engagements lud Margarete Fischer sie zum gemeinsamen Abendessen im „Schlemmerwerk im Merkle“ in Altenstadt ein.

Ehrenamtliche aus dem gesamten Landkreis sowie der Vorstand und Mitarbeitende der AWO in Altenstadt kamen zum Erfahrungsaustausch zusammen. Insgesamt waren es rund 30 Personen. Zu Gast war auch Ipek Adali, Mitarbeiterin bei der Migrations- und Flüchtlingsberatung der Diakonie. Sie betreut die Beratungsstellen in Illertissen und Vöhringen.

Neben den sehr gut strukturierten Freundes-/Helferkreisen Asyl gibt es nach wie vor einige Ehrenamtliche, die sich weitgehend selbstständig und ebenso erfolgreich um Geflüchtete bemühen. „Zum Teil haben sich Freundes-/Helferkreise Asyl zu einem festen Bestandteil unseres Gemeinwesens etabliert“, freut sich Margarete Fischer. Die Unterstützungsangebote der Helferkreise seien sehr vielfältig: Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe, Behördengänge, Arztbesuche, Kleiderkammern, Fahrradwerkstätten, Job- und Wohnungssuche, Suche nach Ausbildungsplätzen und vieles mehr. Ehrenamtliche geben den Neuankommenden zudem auf der mitmenschlichen Ebene wertvolle Unterstützung.

Seit Corona hat sich die Anzahl der Ehrenamtlichen zwar zahlenmäßig dezimiert. „Es gibt aber immer noch viele aktive Ehrenamtliche, die seit Jahren viele Stunden ihrer Freizeit in ihr ehrenamtliches Engagement investieren. Dafür gebührt ihnen größter Respekt“, sagt Integrationslotsin Margarete Fischer.

Alle Gäste waren sehr dankbar für den geselligen Abend in angenehmer Atmosphäre und schätzten den persönlichen Austausch sowohl mit anderen Helferkreisen und Ehrenamtlichen als auch mit Ipek Adali von der Diakonie und der Integrationslotsin Margarete Fischer vom Landratsamt. Das Projekt der Integrationslotsinnen und -lotsen in Bayern wird vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gefördert.

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