Wer möchte für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine übersetzen?


Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine tun sich meist schwer mit der deutschen Sprache. Zur Überbrückung der Sprachbarriere können bei Bedarf Laiendolmetscherinnen und -dolmetscher eingesetzt werden. Wer sich dazu ausbilden lassen möchte, kann am Dienstag und Mittwoch, 31. Januar und 1. Februar, jeweils von 18 bis 21 Uhr an einer Online-Schulung via Zoom teilnehmen. Höchstens 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zugelassen.

Teilnahmevoraussetzungen sind gute Kenntnisse in der deutschen sowie in der ukrainischen und/oder russischen Sprache (jeweils fließend in Wort und Schrift). Inhalte des Seminars sind unter anderem Praxisübungen in Rollenspielen sowie Anforderungen an Dolmetscherinnen und Dolmetschern (Beispiele: Schweigepflicht / Vertraulichkeit, Traumata oder Perspektiven des Neuanfangs).

Referentin ist Antje Bommel, staatlich geprüfte, beeidigte Übersetzerin und Dolmetscherin. Die Fortbildung ist kostenlos. Der Kurs wird vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gefördert.

Wenn es später zum konkreten Einsatz als Dolmetscherin bzw. als Dolmetscher kommt, werden jeweils eine Aufwandsentschädigung ausgezahlt und die Fahrkosten erstattet.

Schriftliche Anmeldungen für die Kurzschulung nimmt bis 24. Januar 2023 die Integrationslotsin des Landratsamtes Neu-Ulm, Margarete Fischer, entgegen: Telefon 0731/7040-51120, E-Mail: margarete.fischer@lra.neu-ulm.de

Nähere Informationen im Internet unter: https://www.landkreis-nu.de/de/Aktuelles/Neuigkeiten/Neuigkeit?view=publish&item=article&id=1524

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