KSS Zukunft: Gestaltungsprozess soll Kliniken in die Zukunft führen


Den Bürgerinnen und Bürgern eine gute Gesundheitsversorgung bieten, die Einrichtungen der Kreisspitalstiftung (KSS) Weißenhorn in die Zukunft führen und das finanzielle Defizit senken - diese Herausforderungen gehen die Kreisrätinnen und Kreisräte nun aktiv in einem Gestaltungsprozess für die KSS Weißenhorn an. Ein wesentlicher Schritt hierbei ist eine Strategieklausur im Mai mit den Mitgliedern des Ausschusses für Gesundheit und Krankenhauswesen. Unter dem Titel „KSS Zukunft“ werden sie verschiedene Szenarien erarbeiten, wie die Einrichtungen der Kreisspitalstiftung künftig ausgestaltet sein sollen. Daraus sollen Beschlüsse abgeleitet werden, welche Szenarien weiterverfolgt und im Detail geprüft werden. Im Anschluss haben die Kreistagsfraktionen die Gelegenheit, die erarbeiteten Szenarien zu diskutieren, bevor der Ausschuss für Gesundheit und Krankenhauswesen voraussichtlich in seiner Juni-Sitzung einen Empfehlungsbeschluss an den Kreistag fasst und die Weichen für die künftige strategische Ausrichtung stellt. Der Kreistag wird dann voraussichtlich im Juli seinen Beschluss fassen, sodass es danach sofort an die Umsetzung gehen kann.

„Es ist mir sehr wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen und versuchen, das bestmögliche für unsere Kreisspitalstiftung und unseren Landkreis zu erreichen“, erläutert Landrätin Eva Treu die anstehenden Aufgaben. Deshalb sei es wichtig, sich in der Strategieklausur ausgiebig mit möglichen Szenarien zu beschäftigen, in jegliche Richtung zu denken und sich dadurch einem konkreten Plan für jedes der Häuser der Kreisspitalstiftung zu nähern. „Damit liegen sicherlich anstrengende Wochen und schwierige Entscheidungen vor uns, aber ich bin mir sicher, dass wir damit einen guten Weg einschlagen, um unsere Kreisspitalstiftung zukunftsfähig zu machen. Diese Herausforderung müssen wir angehen. Es liegt an uns, durch politische Beschlüsse den strategischen Rahmen vorzugeben, um unsere Kreisspitalstiftung in die Zukunft zu führen und diese zu gestalten.“

Sehr wichtig für den Gestaltungsprozess sei, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen. „Hierzu gehört, dass sie über Entwicklungen direkt informiert werden – das habe ich in verschiedenen Treffen zugesagt und daran halte ich mich“, so die Landrätin, die in einer Rundmail bereits über den Gestaltungsprozess informiert hat. Ihr ist zudem ein enger Austausch zum Klinikteam wichtig.

Unterstützt wird das Klinikteam in strategischen Fragen durch den neu gebildeten so genannten Trägerkreis. Diesem Trägerkreis gehören an:

  • die Landrätin
  • ihr Stellvertreter
  • der Vorsitzende des Klinikbeirats
  • Vertreter der Landkreisverwaltung
  • sowie zwei externe Berater

Sie wiederum steuern und überwachen den Gestaltungsprozess und begleiten diesen eng.

„Wir werden gemeinsam diskutieren, entscheiden und handeln, denn nur so haben wir die Chance, die Zukunft der KSS aktiv mit zu gestalten“, verdeutlicht Eva Teu.

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