Landkreis Neu-Ulm hebt Katastrophenfall auf


„Es liegen anstrengende Tage hinter uns“, sagt Landrätin Eva Treu. „Ich bin froh, dass wir den Katastrophenfall jetzt wieder aufheben können und relativ glimpflich davongekommen sind – gerade mit Blick auf die benachbarten Landkreise. Ich danke allen Einsatzkräften herzlich, die einen herausragenden Job gemacht haben. Außerdem danke ich den freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die in diesen intensiven Tagen alles gegeben und sich größtenteils super verhalten haben.“

Erfreulich ist, dass es keine Personenschäden aufgrund des Hochwassers gegeben hat. Eine Person, die mehrere Tage vermisst gewesen war, wurde wieder aufgefunden. Insgesamt wurden über 350 Personen aufgrund des Hochwassers evakuiert. Dazu zählen die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Nersingen, die Stiftungsklinik in Weißenhorn sowie die Römervilla in Neu-Ulm.

Auch wenn der Katastrophenfall aufgehoben ist, so werden die Nacharbeiten den Landkreis Neu-Ulm sowie seine Bürgerinnen und Bürger noch einige Zeit beschäftigen – dazu zählen unter anderem Aufräumarbeiten sowie Sichtung und Beseitigung der Schäden.

„Gedanklich sind wir zudem noch bei den anderen Landkreisen, die nach wie vor mit dem Hochwasser zu kämpfen haben. Wir wünschen allen, dass sie diese Herausforderungen so gut wie möglich bewältigen und überstehen.“

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