Virtual-Reality an der Berufsschule Neu-Ulm begeistert


Einen Einblick wie man virtuell Motoren zusammensetzt oder Waren annimmt und überprüft erhielten die Mitglieder des Bildungsbeirats im Landkreis Neu-Ulm. Bei ihrer jüngsten Sitzung waren sie an der Staatlichen Berufsschule Neu-Ulm zu Gast und besichtigten den neuen Projektraum, in dem Virtual Reality zum Einsatz kommt. Die Berufsschule ist seit dem Schuljahr 2023/2024 Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologie (PIZ). In PIZ-Schulen nehmen das Thema Digitalisierung und die damit verbundenen Möglichkeiten eine wichtige Rolle ein und die Schulen dienen als Vorbilder und Multiplikatoren in ihren jeweiligen Regionen oder Schularten. Dieses Profil hatte die Berufsschule Neu-Ulm als erste Schule in Schwaben und eine der ersten 50 Schulen in Bayern erhalten.

In vier Gebieten wird die Virtual Reality aktuell in der Schule genutzt. Dazu zählen die Fachbereiche Holz, Kfz, Lagerlogistik und Gesundheitsberufe. An acht Arbeitsplätzen arbeiten Zweierteams zusammen und erhalten jeweils eine Aufgabe, die sie eigenständig ausführen. Bei den Schülerinnen und Schülern stoßen der neue Projektraum und die damit verbundenen Möglichkeiten auf große Begeisterung wie Schulleiter Klaus Weiher und die jeweils zuständigen Lehrkräfte mitteilten.

Ein Lehrer zeigt den Einsatz von Virtual Reality in der Berufsschule Neu-Ulm.

"Es ist wichtig, unsere Region und ihre Bildungseinrichtungen zukunftsfähig zu machen", erläuterte stellvertretender Landrat Erich Winkler. Dadurch ziehe man eigene Nachwuchskräfte heran und stärke den Landkreis und die Region als Standort.

Auch dieses Jahr konnte wieder vieles angestoßen werden, freuten sich Kristin Dohalt und Kerstin Lutz vom Landratsamt Neu-Ulm, die zum Bildungsbeirat eingeladen hatten. Der Bildungsbeirat ist ein Gremium der Bildungsregion im Landkreis Neu-Ulm. Dort kommen die maßgeblichen Bildungsakteure regelmäßig zusammen, um die Bildungsregion weiterzuentwickeln. Nach der Beteiligung der Bildungsregion an der Langen Nacht der Demokratie im vergangenem Jahr, die bayernweit alle zwei Jahre stattfindet, steht unter anderem mit einer geplanten Demokratiemesse dieses wichtige Thema auch 2025 mit im Fokus. Die Messe ist für den Herbst vorgesehen und soll sich an die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen richten und das Interesse der Schülerinnen und Schüler für Demokratie wecken. Die Idee stammt von der Landkreisschülersprecherin der Mittelschulen. Bei der Schülersprecherversammlung aller Schulen im Landkreis stellte sie diese vor und konnte weitere Schülerinnen und Schüler, sowie die Bildungsregion und den Kreisjugendpfleger im Landratsamt für die Umsetzung gewinnen.

Die kulturelle Bildung an außerschulischen Orten steht bei der 10. Regionalen Bildungskonferenz im April im Mittelpunkt. Vormerken sollten sich alle Interessierten zudem den 31. Mai. Dann lädt die Stadt Vöhringen in Kooperation mit der Lebenshilfe Donau-Iller e.V. zu einem "Festival für ALLE" ein. Im und um das Wolfgang-Eychmüller-Haus in Vöhringen wird mit Aktionen und Ständen ein inklusives Festival gefeiert.

Gruppenbild mit den Vertreterinnen und Vertretern des Bildungsbeirats im PIZ-Projektraum.

Nach oben