"Cannabis und illegale Drogen - Prävention und Selbstschutz im Schulalltag"
Die Bildungsregion organisiert in Kooperation mit dem Kreisjugendpfleger halbjährlich eine Schülersprecherversammlung im Landratsamt Neu-Ulm, zu der die Schülersprecherinnen und Schülersprecher aller Schulen im Landkreis eingeladen sind. Das Thema der jeweiligen Sitzungen wählen die Kinder und Jugendlichen selbst. Der Titel der jüngsten Sitzung lautete „Cannabis und illegale Drogen – Prävention und Selbstschutz im Schulalltag“, an der 27 Schülerinnen und Schüler aus 14 Schulen teilnahmen.
Die Referentin Sandra Heinzelmann von der Drogenberatungsstelle DrobInn informierte die Schülerinnen und Schüler darüber, wie sie Konsum erkennen können und sprach gemeinsam mit ihnen über Risiken, Gefahren, Suchterkrankungen und Abhängigkeit. Sie stellte ihre Arbeit in der Beratungsstelle vor und wies auf weitere Hilfsangebote hin.
Um die Last der Sucht zu veranschaulichen wurden die Schülersprecher tätig: Durch das Aufstapeln von Bechern auf zwei Personen, die eine süchtige und eine angehörige Person darstellen sollten, wurden die Auswirkungen und die Belastungen der Sucht sichtbar gemacht. Im anschließenden Austausch konnten offene Fragen geklärt und über Anliegen gesprochen werden.
Für die nächste Schülersprecherversammlung im Herbst wählten die Schülerinnen und Schüler das Thema „Zwischen Nutzen und Risiko: Wie beeinflussen Social Media und digitaler Medienkonsum unseren Schulalltag?“.
Die Schülersprecherinnen und -sprecher gemeinsam mit stellvertretendem Landrat Erich Winkler (links), Bernhard Brem, Kreisjugendpfleger (2. v. l.), der Referentin Sandra Heinzelmann, DrobInn (3. v. l., hintere Reihe) und Kristin Dohalt, Bildungsregion (4. v. l., hintere Reihe).