Austausch, Vernetzung und Projekte


Das Landratsamt Neu-Ulm lud nun bereits im 11. Jahr zum Dialogforum Asyl ins Landratsamt Neu-Ulm ein. Andrea Hoesch, Leiterin des Geschäftsbereichs Soziales und Ausländerwesen, begrüßte ca. 40 Personen zu dem Treffen, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Regierung von Schwaben, des Jobcenters, der Kommunen, örtlichen Wohlfahrtsverbände, aber auch Ehrenamtliche.

Zu Beginn stellte der Fachbereich Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration die aktuellen politischen Rahmenbedingungen und rechtliche Neuerungen dar und ging auf die derzeitige Lage im Bereich der Unterbringungen für Geflüchtete ein: Da die Zahlen der unterzubringenden Asylbewerber in den letzten Jahren deutlich zurückgehen, können voraussichtlich Unterbringungsplätze abgebaut werden.

Sandra Winkler, Integrationslotsin im Landratsamt Neu-Ulm,  stellte verschiedene Entwicklungen und Projekte der Integrationslotsinnen vor. Beispielsweise die „Sprach- und Kulturmittler“, bei dem die Abläufe derzeit digitalisiert werden. Für das Projekt werden stets neue ehrenamtliche Übersetzerinnen und Übersetzer gesucht.

Zudem gab es zwei Impulsvorträge: Mechthild Hilker stellte das Angebot der WoFA-Stelle (Wohnraum Für Alle) vor, bei dem Menschen mit Migrationshintergrund Unterstützung bei der Wohnungssuche erhalten, aber auch Mieterqualifikationskurse abschließen können, in denen grundlegendes Wissen zur Anmietung einer Wohnung erlernt wird.

Nathalie Kling vom Verein Firefly-Hope-Project präsentierte das gleichnamige Projekt des Vereins  Dieser Verein mit Sitz in Neu-Ulm bietet Hilfe in Geflüchtetencamps und in der Region Neu-Ulm an. Die Ehrenamtlichen unterstützen Projekte in den Lagern in Griechenland und in Afghanistan (z. B. ein Frauenzentrum in Kabul). Im Anschluss an die Vorstellung beider Projekte, bot sich den Teilnehmenden Zeit für offenen Austausch, Diskussionen und Vernetzung.

Ein weiteres Mal zeigte sich, dass der Austausch und die Vernetzung zwischen Verwaltung, haupt- und ehrenamtlichen Unterstützenden, Politik und Zivilgesellschaft gewinnbringend ist.

Nach oben