Kommunale Jugendpflege

Die Kommunale Jugendpflege im Landkreis Neu-Ulm hat verschiedene Schwerpunkte. Unter anderem gehört die Organisation des jährlichen Jugendaustauschs mit der Partnergemeinde Prad in den Sommerferien dazu, Netzwerkarbeit, sowie politische Arbeit sind ebenso wichtige Bestandteile der Jugendpflege

Impressionen früherer Ferienfreizeiten in Prad

Projekte der kommunalen Jugendpflege

Jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien findet der Jugendaustausch in unserer Partnergemeinde Prad statt. Prad liegt am Stilfserjoch in Südtirol.

Mitfahren dürfen Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren. Für fünf Tage geht es für unsere Jugendlichen nach Prad während zeitgleich Jugendliche aus Prad den Landkreis Neu-Ulm besuchen. Während ihres Aufenthalts in Südtirol übernachtet die Gruppe im Sportzentrum Prad, unsere Gäste sind im Schullandheim Bruckhof in Illertissen untergebracht.

Die Neu-Ulmer Jugendlichen verbringen die Zeit in Prad mit vielen tollen Aktivitäten. Dazu gehören unter anderem die Besichtigung des Nationalparkhauses „Aquaprad“ mit verschiedenen Aquarien, Ausflüge in die Berge, ins Freibad oder zum Erlebnisberg Watles. Es gibt gemeinsame Grillabende und die Vereine aus der Partnergemeinde zeigen uns, wie man zum Beispiel mit Peitschen knallt.
 
Um die Betreuung kümmert sich die Kreisjugendpflegerin des Landkreises Neu-Ulm, Katharina Casado, gemeinsam mit einem Team.

Termin 2021: Erste Sommerferienwoche
Preis: 100 Euro
 Darin enthalten sind Busfahrt, Unterkunft, Verpflegung, Programm, Versicherung und Betreuung.
Anmeldungen bei: Katharina Casado, Kommunale Jugendpflegerin
Wichtiger Hinweis: Da die Plätze meist sehr frühzeitig vergeben sind, ist eine rechtzeitige Anmeldung notwendig.
Wo Kinder mit unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen aufeinander treffen, da gibt es Konflikte und Streitigkeiten. Diese treten zum Beispiel im Schulalltag auf. Grundsätzlich ist dies nicht problematisch. Schwierig wird es erst, wenn Kinder nicht lernen, konstruktiv mit Konflikten umzugehen und es zu verletzenden körperlichen und/oder verbalen Auseinandersetzungen  kommt.

Für eine friedliche Konfliktbearbeitung braucht es tragfähige Strukturen, die von den Schulen geschaffen werden. Dabei sollen Konflikte nicht als "Störfaktor" betrachtet werden, sondern vielmehr als "Lern- und Entwicklungschance", um die wechselseitigen Beziehungen zu verbessern. Ein Streitschlichterprogramm kann ein Teil dieser Struktur werden. Dabei werden die teilnehmenden Kindern zu Streitschlichtern ausgebildet. Ziel des Programms ist es, dass Kinder ihren jüngeren oder gleichaltrigen Mitschülern helfen können, Konflikte friedlich zu lösen.

Termine: Auf Anfrage, ganzjährig
Anfrage bei Katharina Casado, Kreisjugendpflegerin
Teilnehmer: Meistens wird eine kleine Gruppe von circa acht Schülern ausgebildet.
Wichtiger Hinweis: Die Streitschlichter-Ausbildungen müssen immer in Zusammenarbeit mit einer Fachkraft der Schule erfolgen (zum Beispiel Schulsozialarbeit, Lehrkraft), da die Gruppe in der Übungsphase aufgeteilt wird.
Eine erfolgreiche Kinder-, Jugend- und Familienpolitik ist eine immer wichtigere Aufgabe. Die Städte, Märkte und Gemeinden leisten durch ihr Engagement in der kommunalen Kinder- und Jugendpolitik einen wichtigen Beitrag, um gute Rahmenbedingungen zu gestalten, in denen die jungen Menschen aufwachsen. Zukunftsfähige Kommunen brauchen gut entwickelte soziale Infrastrukturen. Sie beteiligen sich beim Aufbau eines lebendigen Gemeinwesens, mit dem sich Kinder und Jugendliche identifizieren, in dem sie ihren Platz finden und adäquat aufwachsen sowie aktiv mitwirken können. Einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat die Jugendbeauftragte bzw. der Jugendbeauftragte der Gemeinde. Jugendbeauftragte sind Gemeinderäte, die ehrenamtliche Aufgaben übernehmen und damit Anliegen von Kindern- und Jugendlichen im Gemeinderat einbringen, vertreten, fördern und unterstützen.

Alle Jugendbeauftragten im Landkreis treffen sich regelmäßig zweimal pro Jahr, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Es werden verschiedene Schwerpunkt-Themen eingebracht, aber auch genug  Zeit und Raum für Diskussionen und Gespräche gelassen.
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