Klimschutzwälder

Bäume spielen aufgrund ihrer Fähigkeit der CO2-Speicherung eine wichtige Rolle im Klimaschutz. Durch das Abholzen und die großflächigen Rodungen tropischer Regenwälder sind nachhaltige Störungen und eine weitere Zunahme der globalen CO2- Freisetzung zu befürchten.

Dem gilt es gezielt entgegenzuwirken!

Auch wir müssen deshalb auf lokaler Ebenene unseren Beitrag leisten und verstärkte Anstrengungen bei der Neuaufforstung von Waldflächen unternehmen. Dieser Aufgabe stellt sich der Landkreis Neu-Ulm mit der Anlage von Klimawäldern.

Den Beginn hat der Landkreis Neu-Ulm im November 2019 auf einer landkreiseigenen Fläche bei der Gemeinde Unterroth gemacht. Auf 1,7 Hektar wurden 8.000 Bäume gepflanzt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Eichen, für welche die Wachstumsbedingungen vor Ort besonders gut sind. Des Weiteren wurden Linden, Hainbuchen sowie heimische Sträucher für den Wald ausgewählt. Unterstützung bei der Pflanzung der ersten Bäume gab es von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule 4c aus Buch.
Gemeinsam mit Grundschülern aus Buch wurden die ersten Bäume für den Klimaschutzwald bei Unterroth im Landkreis Neu-Ulm geplfanzt.
Im Jahr 2020 wurden zwei Klimawälder auf einer Gesamtfläche von 2 Hektar angelegt. Dabei wurden auf der Gemarkung Illerberg auf 0,6 Hektar 2.600 Bäume und der Klimawald der Kreisspitalstiftung mit 2.600 Bäumen der Gemarkung Oberhausen neu angelegt. Auch mehrere Kommunen haben in Eigenregie neue Klimawälder angelegt, beziehungsweise sind derzeit in der Umsetzungsphase.

Gemeinsam wollen wir es schaffen!

Ziel ist es, bis zum Jahr 2025 insgesamt 50.000 Bäume und in zehn Jahren (2030) 100.000 Bäume gepflanzt zu haben. Die Aktionen sollen künftig als Kooperationsprojekt des Landkreises mit den Kommunen fortgeführt werden. Zudem ist ein Ökosponsoring geplant, indem die ansässigen größeren Wirtschaftsunternehmen in das Projekt mit einbezogen werden.

Neben der CO2-Bindung steht auch der Arten- und Naturschutz im Fokus. Aus diesem Grund soll möglichst wenig in die Natur der Klimawälder eingegriffen werden. Die Wälder sind deshalb nicht als Wirtschaftswälder gedacht. Als wichtiger wird es zum Beispiel angesehen, Totholz zu erhalten und fördern. Denn dies dient unter anderem als wichtiger Lebensraum für Tiere. Weiterhin im Mittelpunkt stehen eine nachhaltige und naturverträgliche Bestandspflege sowie die Förderung der Naturverjüngung.

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