Mitgliedschaft in der AGFK Bayern

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Die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) ist ein Netzwerk bayerischer Kommunen, dass 2012 von 38 Gründungsmitgliedern und maßgeblicher Unterstützung der Bayerischen Landesregierung ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile gehören 93 bayrische Kommunen dem Netzwerk an (Stand Dezember 2021).

Der Landkreis Neu-Ulm ist seit 2017 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern). Als Mitgliedskommune hat sich der Landkreis Neu-Ulm ebenfalls den Zielen der AGFK Bayern verpflichtet und setzt sich zum Ziel die offizielle Zertifizierung als „fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr verleiht zu bekommen.

.Es freuten sich über die Aufnahme in die AGFK Bayern: (von links) Bernhard Rembold und Volker Drastik (beide Stadt Weißenhorn), Florian Drollinger (Klimaschutzmanager des Landkreises Neu- Ulm) und Landrat Thorsten Freudenberger

Es freuten sich über die Aufnahme in die AGFK Bayern:
(von links) Bernhard Rembold und Volker Drastik (beide
Stadt Weißenhorn), Florian Drollinger (Klimaschutz-
manager des Landkreises Neu- Ulm) und Landrat
Thorsten Freudenberger

Die AGFK-Bayern hat sich der Förderung des Radverkehrs verschrieben. In diesem Zusammenhang hat sie sich den folgenden vier Zielen verpflichtet: mehr Infrastruktur, mehr Radkultur, mehr Sicherheit sowie mehr Austausch und mehr Messbarkeit. Dabei lassen sich die Handlungsschwerpunkte vier Säulen der Radverkehrsförderung zuordnen:

Infrastruktur

Geeignete Infrastrukturmaßnahmen sorgen für ein sicheres und komfortables Radfahren (u.a. Führungs- und Sicherungselemente, Radwege, Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Fahrradstraßen).

Service

Beim Service stehen Maßnahmen für eine bequeme und komfortable Nutzung des Fahrrads im Vordergrund, z. B. Hilfestellungen (u. a. Aufzüge an Bahnhöfen, Haltegriffe an Ampeln), Dienstleistungsangebote (u. a. Fahrradverleih, Reparaturservice, bewachtes Fahrradparken, Gepäckaufbewahrung). Häufig sind die Dienstleistungen privatwirtschaftlich.

Kommunikation

Das Ziel der Kommunikationsarbeit ist ein nachhaltiger Einstellungs- und Verhaltenswandel durch aufklärende und motivierende Öffentlichkeitsarbeit. Dabei steht die Kommunikation zwischen den Akteuren in Politik und Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürger (z. B. Runder Tisch Radverkehr, Bürgerforum) und eine zielgruppenorientierte Entwicklung der Produkte im Fokus (Kampagnen).

Information

Bürgerinnen und Bürger sollen über die Vorteile des Radfahrens und die verbesserten Rahmenbedingungen informiert sein (Internet, Broschüren, Flyer) z. B. über ein neues Serviceangebot, neue Routen, neue Radverkehrsanlagen.

Um das volle Potenzial des Radverkehrs nutzen zu können, sollten alle Säulen der Radverkehrsförderung bedient werden.

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