Museum für bildende Kunst Nersingen-Oberfahlheim

"Moderne Kunst aus der Region" lautet die Devise des Kreismuseums in Nersingen - Oberfahlheim.

Abwechslungsreiche Sonderausstellungen stellen das vielseitige Kunstgeschehen der Gegenwart in der Region vor.

Im Erdgeschoss des Historischen Bräuhauses des Klosters Elchingen aus dem 18. Jahrhundert werden in regelmäßigen Abständen Künstler und Künstlerinnen vorgestellt und ein spannender Einblick in ihr aktuelles Schaffen gegeben.

Ein weiterer Raum steht für kleinere Kabinettausstellungen zur Verfügung. Dabei geht der Blick auch immer wieder in die Vergangenheit, sei es bei Künstler-Retrospektiven oder bei interessanten und unterhaltsamen kulturhistorischen Ausstellungen zu verschiedensten Themen.

Kleine Spaziergänge um das Museum runden den Besuch in Oberfahlheim ab.

Malen und Zeichnen vor den Originalen - das können kleine Künstler bei gebuchten Workshops.

Museumsbesuch

Öffnungszeiten


Das Museum für bildende Kunst im Landkreis Neu-Ulm hat an Allerheiligen, den 01.11.2021 geschlossen.

Dienstag 16.00-20.00 Uhr
Samstag / Sonntag / Feiertage 13.00-17.00 Uhr

  • An Karfreitag, Allerheiligen, Weihnachten und Silvester hat das Museum geschlossen
  • Gerne bieten wir angemeldeten Gruppen, Schulklassen und Kitas auch außerhalb der Öffnungszeiten die Möglichkeit zu einem ungestörten Museumsbesuch


Eintritt frei

An Hochzeitssamstagen finden Trauungen in der Ausstellung statt. Der Museumsbesuch ist während der Zeremonie circa 30 Minuten eingeschränkt.

Hochzeitssamstage 2021 / 2022

4. Dezember 2021
16. Juli 2022
22. Januar 2022
6. August 2022
5. Februar 2022
3. September 2022
19. März 2022
22. Oktober 2022
2. April 2022
5. November 2022
7. Mai 2022
3. Dezember 2022
4. Juni 2022

Im Museum für bildende Kunst im Landkreis Neu-Ulm gelten folgende Corona-Regeln:
  • 3G-Regel: Bitte zeigen Sie zu Beginn Ihres Besuchs der Aufsicht einen Nachweis über Ihre Impfung, Genesung oder negative Testung vor
    • es gelten PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden oder PoC-Antigentests, die vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurden
    • folgende Personen sind von der Testpflicht befreit:
      • Kinder bis zum 6. Geburtstag
      • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen
      • noch nicht eingeschulte Kinder
  • Maskenpflicht (OP/medizinische Maske) ab 6 Jahre
  • Abstandsgebot und Gruppenbildung vermeiden

mit dem Auto

  • Autobahn A 8 über A 7, Ausfahrt Nersingen,   B 10 (Neu-Ulm - Leipheim) Richtung Nersingen
  • gegenüber dem Museum befinden sich ca. zehn Kiesparkplätze

mit dem Fahrrad

  • Das Museum für bildende Kunst in Oberfahlheim kann auf der Napoleon-Runde mit dem Fahrrad angefahren werden
  • Eine E-Bike-Ladestation befindet sich in Nersingen am Rathausplatz 1, ca. 25 Gehminuten entfernt

mit den Öffentlichen

  • Bushaltestelle Oberfahlheim, Alte Landstraße
  • Durch die Unterführung der B 10 ca. 2 Minuten zum Museumseingang
Museum für bildende Kunst im Landkreis Neu-Ulm
Dienstag von 16.00 bis 20.00 Uhr
Samstag bis Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr

Telefon 07308 / 92 24 43


Verwaltung und Führungsanfragen
Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr

Telefon 0731 / 7040-42014
E-Mail kreismuseen@lra.neu-ulm.de



  • Der Haupteingang und das Erdgeschoss sind über mobile Schienen barrierefrei zugänglich; alle übrigen Ausstellungsräume im Ober- und Kellergeschoss sind nicht barrierefrei zugänglich
  • Das Museum verfügt über keine behindertengerechte Toilette. Die Toiletten befinden sich im Untergeschoss und sind nicht barrierefrei zugänglich
  • Assistenz- und Blindenhunde mit gültigem Ausweis sind im Museum willkommen
  • Führungen für Gruppen, Schulklassen und Kitas nach Vereinbarung
E-Mail kreismuseen@lra.neu-ulm.de
Telefon 0731 7040-42014

Führungsgebühren


Erwachsene 4,00 Euro
Kinder 2,00 Euro



Museumspädagogisches Programm im Kunstmuseum Oberfahlheim

Das Kunstmuseum - regional und modern

Dieses Kreismuseum, 1999 in Oberfahlheim eröffnet, ist der zeitgenössischen Kunst der Region vorbehalten. Markanter Blickfang des 1785 als Bräuhaus des Klosters Elchingen errichteten Gebäudes ist der klassizistische Zwerchgiebel. Postmodern mit leuchtend blauem Treppenhaus dagegen das Innere.

Die Einrichtung steht unter der gemeinsamen Trägerschaft des Landkreises Neu-Ulm und der "Sparkassenstiftung Museum für bildende Kunst im Landkreis Neu-Ulm".
Im Erdgeschoss wird mit drei Sonderausstellungen pro Jahr das Kunstgeschehen der Gegenwart vorgestellt. Im Obergeschoss steht ein für wechselnde Kabinettausstellungen zur Verfügung. Kleinformatige Arbeiten kommen hier ganz groß raus. Sehenswert ist zudem der historische Brauereikeller, der mit seinem rohen Backsteingewölbe beeindruckt. Die Dauerausstellung zeichnet das Kunstgeschehen der Region in den letzten 20 Jahren nach und setzt verschiedene Schwerpunkte.

Unverwechselbar steht seit 2003 die letzte Großskulptur des Lichtkinetikers Tomitaro Nachi (geboren 1924 in Yokohama, Japan, verstorben in Neu-Ulm 2007) vor dem Museum. Das sechs Meter hohe Objekt "Unendlich" aus Edelstahl zeigt bei langsamer Drehung des auf der Spitze stehenden Quadrates ein ständig wechselndes Lichtspiel: ein Gleichnis für Werden, Wachsen und Vergehen.


Sonderausstellungen

Sonderausstellung Heinz-Dieter Zimmermann

Heinz-Dieter Zimmermann
1945 geboren in Hotzenplotz Kreis Jägerndorf
1963 Lehre als Buchdrucker
1972 Druckermeister
1977 - 2005 Lehrer für Drucktechnik an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Ulm
2005 Freischaffender Künstler
Künstlerischer Autodidakt

Die Interferenz beschreibt die Überlagerung zweier oder mehrerer Linien, die sich gegenseitig durchdringen. Seit 2016 beschäftigt sich Heinz-Dieter Zimmermann mit Interferenzen.
Eine Kunstrichtung, die er aus seinen Schnurobjekten heraus entwickelt hat.

Die ersten Arbeiten bestehen aus weißen und schwarzen Perlonfäden, die in zwei Ebenen im Abstand von 15 mm übereinander montiert werden. Dieser Vorgang erzeugt eine optische Täuschung: das Bild scheint sich zu bewegen. Die Bewegung findet aber nur im Kopf des Betrachters statt, das Objekt ist passiv.

Nachteil dieser Technik: Man kann nur gerade Linien spannen. Mit einem Zeichenprogramm am PC konnte der Künstler mit gebogenen Linien die Vielfalt der Gestaltung erweitern. Neue Ausdrucksformen waren möglich: Figuren - Landschaften - Kalligraphie - Informell. Die Technik bleibt dabei die Gleiche. Die auf dem PC erstellten Linien lässt Zimmermann von einer speziellen Druckerei auf Plexiglas drucken und anschließend auf zwei Ebenen übereinander montieren.

„Insgesamt habe ich über 600 Objekte entworfen, die jederzeit realisierbar sind. Die Ausdrucke der Entwürfe können bei mir besichtigt werden.“

Ausstellungsflyer
Der Scheemann. Postkarte Sammlung Cornelus Grätz, bearbeitet.

Es gehört zu den speziellen Wintervergnügen von Klein und Groß, aus dem weißen, frisch gefallenem Schnee Figuren zu formen: fantasievolle Schneemänner und außergewöhnliche Schneefrauen.

Aber wo kommt der Inbegriff dieses Winterspaßes her? Wann wurde der erste Schneemann überhaupt gebaut und wo ist er heute auch im warmen Zuhause zu finden?

Der frostige Wintergeselle hat eine vielseitige Karriere vom grimmigen Symbol der kräftezehrenden kalten Jahreszeit hin zum kugeligen Spielkameraden der Kinder hinter sich. Auch als strahlender Werbeheld oder als lächelnde Kitschfigur ist er heute sehr beliebt. Künstlerisch verspielt geht die ganze Familie auf Entdeckungsreise zur Geschichte rund um die liebenswerte Schneefigur.

Die Sonderausstellung wurde aus der umfangreichen Schneemannsammlung von Cornelius Grätz aus Reutlingen erarbeitet.

Ausstellungsflyer
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